1. fifty:fifty (als Kommissionär im weiteren Verlaufe als „Auftragnehmer“ bezeichnet) übernimmt es, die Ware im eigenen Namen, jedoch für Rechnung des Kunden (im weiteren Verlaufe als „Auftraggeber“ bezeichnet) zu verkaufen. Der Verkauf erfolgt unter Ausschluß jeglicher Gewährleistung gegenüber dem jeweiligen Käufer.

2. Bei Verkauf erhält der Auftraggeber von dem festgelegten, bzw. mit seiner Zustimmung herabgesetzten Verkaufspreis 50%. Die Differenz zum erzielten Verkaufspreis steht dem Auftragnehmer als Vergütung zu.

3. Der Kommissionsauftrag gilt zunächst für die Dauer von drei Monaten und kann nach Rücksprache mit dem Auftragnehmer noch um einen weiteren Monat verlängert werden. Die Abrechnungen erfolgen nach vorheriger telefonischer Terminabsprache. Der erzielte Erlös wird dem Auftraggeber anteilig (siehe Punkt 2) bar ausgezahlt.

4. Meldet sich der Auftraggeber nicht spätestens zum Ablauf des Vertrages, so ist der Auftragnehmer berechtigt, nach Ablauf eines Monats die nicht abgeholte Ware im Namen des Auftraggebers karikativen Zwecken zuzuführen. Ein Vergütungs- oder Ersatzanspruch seitens des Auftraggebers gegenüber dem Auftragnehmer besteht nicht.

5. Der Auftraggeber zahlt bei Auftragserteilung eine einmalige Gebühr von 5,-- €, die bei Vertragsende abgerechnet wird.

6. Der Auftraggeber versichert, dass die von ihm gelieferte Ware sein rechtliches Eigentum ist. Ebenso versichert der Auftraggeber, dass die Marken-Artikel Originale des jeweiligen Herstellers sind und schließt somit Fälschungen (sog. „Fakes“) ausdrücklich aus.

7. Eine Haftung des Auftragnehmers, insbesondere für Beschädigungen, Verschmutzungen oder das Abhandenkommen der Ware wird, soweit gesetzlich zulässig, ausgeschlossen. Der § 390 HGB ist ausdrücklich abbedungen, soweit der Verlust oder die Beschädigung der Ware nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruht. Dieser Haftungsausschluß gilt auch für Angestellte und sonstige Mitarbeiter des Auftragnehmers. Second-Hand-Ware ist vom Umtausch ausgeschlossen.